Sr. Elizabeth-Vimbai feiert ihr 25-jähriges Ordensjubiläum

Am 30. Januar 2016 konnte Sr. Vimabi in Anwesenheit von Provinzoberin Sr. Maria Georg Loos in Dänemark auf 25 Jahre Ordensleben zurückschauen. In einem feierlichen Gottesdienst zusammen mit den Benediktinerinnen von Åsebakken erneuerte sie feierlich ihre Gelübde.

+ Sr. M. Mamertis Lampert CPS

21.08.2014

Heute morgen ist im Alter von 84 Jahren unsere Sr. Mamertis cps verstorben.

Sr. Mamertis war fast ihr ganzes Leben lang in Dänemark tätig. Als Kindergartenleiterin ist sie vielen Menschen in Birkerød noch gut bekannt und wird nach wie vor sehr für ihre hervorragende pädagogische Arbeit gelobt.

Als Oberin hat sie den Aufbau der katholischen Kirchengemeinde und eines Altenheimes begleitet und viele Kinder auf Erstkommunion und Firmung vorbereitet.

Auch wenn sie die letzten 5 Jahre ihres Lebens aus Gesundheitsgründen nicht mehr in Dänemark verbringen konnte, war sie im Herzen undin ihren Gedanken doch immer noch dem Nordvanggaard verbunden.

Möge der Herr ihr ihren Einsatz für sein Reich in der Diaspora des Nordens reichlich vergelten und sie aufnehmen in seine Arme und in seinen Frieden.

R.I.P.

 

Tag der offenen Klöster - und wir sind dabei

 

 

Wolltet Ihr schon immer mal sehen, wie ein Kloster von innen aussieht? Oder hättet ihr Lust,einfach mal mit Ordensleuten ins Gespräch zu kommen?

Dann kommt doch einfach vorbei - am Tag der offenen Klöster.

Wann:    10. Mai 2014

Wo:        Missionshaus Neuenbeken, Alte Amtsstr. 64, 33100 Paderborn

 

Wir freuen uns auf euch!

Jesus ist auferstanden - Halleluja!

 Mosaik in der Beichtkapelle der Wallfahrtskirche der Passionisten in San Gabriele (Abruzzen) in Italien
Mosaik in der Beichtkapelle der Wallfahrtskirche der Passionisten in San Gabriele (Abruzzen) in Italien

Wir wünschen allen Besuchern unserer Homepage ein gesegnetes und frohes Osterfest!

(unter "Humorvolles" gibt es noch ein schönes Video!)

 

CPS Präsenz im dänischen Fernsehen

Aus Anlass des Jahrestages der Wahl von Papst Franziskus war sr. Anna Mirijam in Kopenhagen zur "aftenshow" eingeladen - zusammen mit der Benediktinerin Sr. Anna Maria.

Hier der link zur Sendung: http://www.dr.dk/tv/se/aftenshowet/aftenshowet-414

Ab Minute 33:30 wird es interessant!

Ordensjubiläen im Missionhaus Neuenbeken

Heute, am 2. Februar, dem Fest "Darstellung Jesu im Tempel",an dem die Kirche den Tag des "geweihten Lebens" begeht, feierten wir mit Sr. Antonia Jörg ihr 60-jähriges, und mit Sr. Ansvera Rohbra ihr 50-jähriges Professjubiliäum.  Beide Schwestern sind erst seit kurzer Zeit in Neuenbeken, nachdem Sr. Antonia über 50 Jahre im südlichen Afrika, in Mosambik, wirkte, und Sr. Ansvera fast 50 Jahre im Norden Europas, in Dänemark, mit den Menschen lebte und arbeitete.


Mit ihnen dankten wir Gott für ihre Berufung als Missionsschwester vom Kostbaren Blut und für ihr segensreiches Wirken über so viele Jahre. Herzlichen Glückwunsch!

"Weckt die Welt auf!"

Papst Franziskus an die Ordensleute

Papst Franziskus traf Ende November rund 120 Generalobere der katholischen Männerorden im Vatikan. Das Protokoll des Gesprächs des Papstes mit den Oberen hat die italienische Jesuitenzeitschrift „La Civiltà Cattolica“ an diesem Freitagnachmittag veröffentlicht. Der Chefredakteur der Zeitung, Pater Antonio Spadaro, war vom Leiter der Vereinigung der Oberen, Pater Adolfo Nicolás, gebeten worden, bei der Begegnung dabei zu sein und Protokoll zu führen. Die Begegnung fand zum Ende der 82. Generalversammlung der Generaloberen statt. Spadaro fasst die dreistündige Unterredung, bei der der Papst in ungezwungener Atmosphäre und in freier Rede Fragen beantwortete, auf 15 Seiten zusammen – in einem ähnlichen Stil wie bereits das Interview, das der Jesuit selbst vor einigen Wochen mit dem Papst führte. Wir haben für Sie die Kernaussagen des Papstes herausgefiltert.

 

„Kirche muss attraktiv sein“

„Kirche muss attraktiv sein. Weckt die Welt auf! Seid Zeugen eines anderen Handelns!“ Mit diesem Appell an die Ordensoberen knüpfte Franziskus an Ausführungen seines Vorgängers Benedikt XVI. an (vgl. dessen Predigt vom 13. Mai 2007). Benedikt sagte, dass die Kirche „durch das Zeugnis wächst, nicht durch Proselytismus“. Ein anziehendes Zeugnis sei „nicht an die gewohnte Haltungen gebunden“, fügte hier Franziskus an. Es zeichne sich durch „Großmut, Distanz, Opfer“ und Selbsthingabe im Dienste am Anderen aus, so der Papst: „Das ist das Zeugnis, das ,Martyrium‘ des Ordenslebens“. Für die Welt habe dieses „Über den weltlichen Horizont Hinausgehen“ Signalwirkung, fuhr er fort, es sei ein „Alarmsignal“.

 

Dabei zu irren sei menschlich, so der Papst weiter: „Das Leben ist komplex und besteht aus Gnade und Sünde. Wenn jemand nicht sündigt, ist er kein Mensch. Wir alle irren und müssen unsere Schwächen anerkennen.“ Ein Ordensmann, der dies erkenne, widerspreche nicht dem eigenen Auftrag, präzisierte hier der Papst, sondern „verstärke ihn“ sogar, und dies „tue allen gut“, so Franziskus. Dieses besondere, „prophetische“ Zeugnis erwarte er von einem Ordensmann, so der Papst. Und er betonte: „Auch ich bin ein Ordensmann.“ (weiter .... )

 

Auslegung des Tagesevangeliums beim Domradio Köln

 

 

Vom 2. - 7. Dezember gibt es hier die Auslegung des Tagesevangeliums mit Sr. Anna Mirijam Kaschner.

 

Auslegung des Tagesevangeliums vom 02. Dezember

Auslegung des Tagesevangeliums vom 03. Dezember

Auslegung des Tagesevangeliums vom 04. Dezember

Auslegung des Tagesevangeliums vom 05. Dezember

Auslegung des Tagesevangeliums vom 06. Dezember

Professjubiläen in Neuenbeken

Am Fest der Aufnahme Mariens in den Himmel - 15. August - wurde in Neuenbeken eine Reihe Ordensjubiläen gefeiert. Insgesamt 12 Schwestern durften auf 60, 50 und 25 Jahre Ordensleben zurückschauen und den Tag ihrer Erstprofess dankbar feiern.

Mehr dazu hier.

BERUFUNG

Ein Grund zur Freude

Skandinavien: Wachsende Kirche und immer mehr Seminaristen

Nordische Bischofskonferenz tagte in Heiligenkreuz.


Die katholische Kirche in den Skandinavien wächst, und auch die Zahl der einheimischen Priester steigt: Wie es im Kommunique zu der am Mittwoch in Stift Heiligenkreuz zu Ende gegangenen Frühjahrsvollversammlung der Nordischen Bischofskonferenz heißt, gebe es bereits 60 junge Männer aus der Region, die sich in den Seminaren außerhalb Skandinaviens auf den Priesterberufe vorbereiteten. Viele von ihnen seien Konvertiten aus den lutherischen Landeskirchen.


Nach vorsichtigen Schätzungen gibt es derzeit in den sieben Diözesen Dänemarks, Schwedens, Finnlands, Norwegens und Islands rund 500.000 Katholiken. Die Zahl steigt schnell; der Trend ist damit gegenläufig zu dem im Rest Europas. Gründe dafür sind Einwanderung, steigende Flüchtlingszahlen, Übertritte sowie eine hohe Zahl an Taufen.

Laut Kommunique ging es bei der Vollversammlung u.a. um die Approbation der Statuten für die Seminarrektoren. In dem Text betonen die Bischöfe auch ihren Dank gegenüber Papst Benedikt XVI. und Segenswünsche für seinen Nachfolger Franziskus. Die Nordische Bischofskonferenz tagte bis Mittwoch in der Hochschule Heiligenkreuz.
 

Festtag im Missionshaus Neuenbeken

Feierlicher Dankgottesdienst für 320 Ordensjahre

v.l.n.r.: Sr. Michaela Oettle (Hausoberin), Sr. Ignata Wolff (50 J.), Sr. Maria Irene Nelles (50 J.), Sr. Maria Esther (50 J.), Sr. Beate de Lange (60 J.), Sr. Margita Trömer (50J.), Sr. Maria Georg Loos (Provinzob), Sr. Christopera Schroeter (60J.)
v.l.n.r.: Sr. Michaela Oettle (Hausoberin), Sr. Ignata Wolff (50 J.), Sr. Maria Irene Nelles (50 J.), Sr. Maria Esther (50 J.), Sr. Beate de Lange (60 J.), Sr. Margita Trömer (50J.), Sr. Maria Georg Loos (Provinzob), Sr. Christopera Schroeter (60J.)
Fotos: Sr. Marie Benedicte Schildkamp CPS
Fotos: Sr. Marie Benedicte Schildkamp CPS

Auf insgesamt 320 Ordensjahre können die Jubilarinnen des heutigen Tages dankbar zurückschauen.

Vor 60 Jahren bzw. 50 Jahren haben diese Schwestern ihre ersten Gelübde abgelegt und damit vor Gott und der Gemeinschaft versprochen, ein Leben nach den evangelischen Räten zu führen. Heute, am 2. Februar, dem Fest der Darstellung des Herrn und dem Tag des geweihten Lebens, haben sie vor Gott und der Gemeinschaft ihre Gelübde feierlich erneuert und können mit Freude und Dankbarkeit auf diese lange Zeit ihres Lebens zurückblicken.

Wir gratulieren an dieser Stelle allen Jubilarinnen und auch allen Schwestern, die heute ihren Professtag feiern. Möge Er, der ihnen durch so lange Jahre die Treue gehalten hat, sie auch weiterhin begleiten und führen.

... gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzig, gestorben und begraben, hinabgestiegen in das Reich des Todes

PREDIGT VON BISCHOF PETER BUERCHER

 

IM JAHR DES GLAUBENS

 

FEBRUAR 2013

 

Liebe Schwestern und Brüder,

 

Was bezeuge ich wenn ich sage: "Ich glaube an Jesus Christus ... gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, hinabgestiegen in das Reich des Todes ..."? Ich bezeuge damit zuerst dass dieser Jesus wahrlich Mensch ist. Und vielmehr auch weil er in das Reich des Todes hinabgestiegen ist und dann schlussendlich hauptsächlich weil er auferstanden ist, bezeuge ich dass dieser Jesus zugleich der Sohn Gottes ist. Am Karfreitag, nach der Kreuzigung sagt sogar der römische Hauptmann, ein Heide: "Wahrhaftig, dieser Mensch war Gottes Sohn!" (Mk 15,39). Das war auch das persönliche Zeugnis vom Hl. Petrus: "Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes!" (Mt 16,16). Das ist unser Glaube, der Glaube der Kirche! (weiter ...)

 

 

 

6. Januar: Erscheinung des Herrn - oder: Was die Heiligen Drei Könige mit dem Fussballer Boateng zu tun haben.

Was haben die drei Weisen aus dem Morgenland, die dem neugeborenen Jesuskind ihre Aufwartung machen wohl mit dem Fussballprofi Kevin-Prince Boateng zu tun?

Nun, dazu muss man den Nicht-Fussballfans unter uns kurz die Begebenheit schildern, die sich in der letzten Woche in Italien zugetragen hat. In einem Testspiel zwischen dem AC Mailand und dem Viertligisten Pro Patria kam es zu unrühmlichen Szenen. Die Fans des Pro Patria beschimpften den dunkelhäutigen Spieler Boateng und überhäuften ihn mit rassistischen Äusserungen. In der 26. Minute hatte der gebürtige Berliner genug: Er nahm den Ball auf und drosch ihn in Richtung der "Fans", die ihn beschimpft hatten.... (weiter...)

 

Wir wünschen allen Besuchern unserer homepage ein gesegnetes und gutes Jahr 2013 !

NEU - NEU - NEU - NEU - NEU

 

 

Zum Jahr des Glaubens wird hier auf der homepage jeden Monat zu eine Betrachtung zu einem Artikel des Glaubensbekenntnisses erscheinen.

Viel Freude damit!

...zwischen den Jahren ...

Heute habe ich durch meinen Kalender geblättert - in den Festtagen bin ich gar nicht dazu gekommen, die einzelnen Kalenderblätter abzureissen - und ich sehe: Heiligabend - 1. Weihnachtstag - Hl. Stephanus - Hl. Johannes - Fest der Unschuldigen Kinder - Samstag in der Weihnachtsoktav - Fest der Hl. Familie.

Ein Festtag reiht sich in dieser Zeit an den anderen. Noch nie ist mir dabei aufgefallen, dass wir in dieser kurzen Zeit beinahe durch das ganze Kirchenjahr "geschleudert" werden. Die Geburt des Herrn - und einen Tag später das Fest des ersten Märtyrers - dann das Apostelfest mit dem Evangelium vom leeren Grab, dann der Kindermord in Bethlehem. Geburt - Tod - Auferstehung innerhalb von drei Tagen. Mir macht das deutlich, dass all dies ganz nah zusammen gehört. Weihnachten gibt es nicht ohne Ostern, Karfreitag nicht ohne Weihnachten und Ostern nicht ohne Karfreitag.

Die Krippe im Stall von Bethlehem - das darf Idylle sein, das darf "Stille Nacht-Heilige Nacht" sein und "Oh du fröhliche", das ist gut so. Es darf nur nicht dabei stehen bleiben. Christsein heisst mehr, auch wenn mir das manchmal schwer fällt. Ich würde gerne an der Krippe bleiben - so wie die Jünger auf dem Berg Tabor - und drei Hütten bauen, verweilen, ausruhen, geniessen. Und doch geht es wieder zurück in den Alltag, muss es dahin zurückgehen, denn sonst ist Weihnachten nicht glaubwürdig.

Weihnachten 2012 - Predigt von Bischof Bürcher (Reykjavik) zum Thema

...empfangen durch den Hl. Geist, geboren von der Jungfrau Maria

Liebe Schwestern und Brüder,

Was heißt "ich glaube an"? Glauben an, hier an Jesus Christus, bedeutet auch „sich vertrauen auf“, „sich verlassen auf“, „sich einlassen auf“, „ich gebe ihm und seinem Wort felsenfesten Kredit“. Das muss ich also nicht verwechseln mit „ich glaube, dass...“, was so viel heißt wie „ich vermute, dass“ oder „ich meine, dass“, „ich weiß nicht sicher, ob“. Nein, es geht hier um meinen sicheren Glauben an Jesus Christus. Und zwar im Sinne des Gebetes "Herr, ich glaube aber vermehre meinen Glauben!"

Für mich war der schönste Tag meines Lebens derjenige meiner Taufe. Bei dieser Feier fragte der Priester: Wie heißt das Kind? Was verlangt ihr von der Kirche Gottes? (weiter...)

 

 

3. Adventssonntag: Gaudete - Freuet euch!

Die Kirche feiert heute den Sonntag "Gaudete" - "Freut euch". Die ersten beiden Lesungen drücken diese Freude aus: Freue dich und juble Tochter Zion! - Kontrastreicher könnte die biblische Botschaft wohl nicht im Verhältnis zur Realität unseres Lebens stehen.

Ich frage mich, was wohl die Menschen in Newtown in den USA zu dieser Botschaft sagen. Mitten in ihrem Leid, mitten hinein in das unfassbare Geschehen, mitten hinein in die Ohnmacht, die Wut, die Hilflosigkeit - diese Worte: Freut euch! (weiter...)

Zum 2. Advent - oder auch einfach zwischendurch

Wenn du vernünftig bist, erweise dich als Schale und nicht als Kanal, der fast gleichzeitig empfängt und weitergibt, während jene wartet, bis sie gefüllt ist.

Auf diese Weise gibt sie das, was bei ihr überfliesst, ohne eigenen Schaden weiter.

Lerne auch du, nur aus der Fülle auszugiessen, und habe nicht den Wunsch, freigiebiger zu sein als Gott.

Die Schale ahmt die Quelle nach. erst wenn sie mit Wasser gesättigt ist, strömt sie zum Fluss, wird sie zum See.

Du tue das Gleiche! Zuerst anfüllen und dann ausgiessen. Die gütige und kluge Liebe ist gewohnt überzuströmen, nicht auszuströmen.

Ich möchte nicht reich werden,

wenn du dabei leer wirst.

Wenn du nämlich mit dir selber schlecht umgehst,

wem bist du dann gut?

Wenn du kannst, hilf mir aus deiner Fülle;

wenn nicht, schone dich..

BERNHARD VON CLAIRVAUX

34. Sonntag im Jahreskreis - Christkönig

 

 

 

Hast du dich schon einmal gefragt, was du tun würdest, wenn du ein König oder eine Königin wärst? Was würdest du beschliessen, verändern, einführen? In meiner Jugendzeit gab es mal einen ganz bekannten Song von Rio Reiser: "König von Deutschland". (weiter...)

Neue Termine für 2013

Hast du dich schon einmal gefragt, ob du vielleicht zum Ordensleben berufen bist? Oder möchtest du einfach wissen, wie Ordensleute leben und warum sie so leben? Wie bieten Wochenenden zum "Mitleben" an.  

Weitere Informationen unter "Angebote" 

Neue Generalleitung in Rom eingesetzt

Am Samstag, den 7.10.2012 wurde im Rahmen einer Vesper die neue Generalleitung der Missionsschwestern vom Kostbaren Blut in Rom eingesetzt.

Sr. Nancy Iampietro cps nahm die Einsetzung vor und wies in ihrer Ansprache auf die biblische Erzählung der Witwe von Sarepta hin. So wie sie in eine ungewisse Zukunft aufbrach und nur das Versprechen Elischas hatte, dass ihr Mehltopf und ihr Ölkrug niemals leer sein würde, so stünden auch die Schwestern in der neuen Leitungsaufgabe. Das Wenige was sie mitbringen sollen sie aufbrauchen - im Vetrauen darauf, dass Gott sie mit dem Nötigsten versorgt.

 

Die Schwestern des neuen Leitungsteams bekundeten anschliessend ihre Bereitschaft, ihren Dienst in Übereinstimmung mit dem Charisma und dem Geist der Gemeinschaft und unserer Gründer auszuüben, unseren Traditionen gegenüber treu zu sein und offen den Anforderungen unserer Zeit, sowie den Auftrag des Generalkapitels nach besten Möglichkeiten umzusetzen.

Einzeln versprachen dann alle Schwestern ihre Treue zur Gemeinschaft, Schweigepflicht in allen Belangen und ihre Unterstützung für Sr. Ingeborg.

Wir gratulieren unserem neuen Leitungsteam von ganzem Herzen und wünschen Ihnen Gottes Kraft und Gottes Segen für ihren Dienst.

Am 28. September fand im Missionshaus Neuenbeken ein aussergwöhnliches Konzert statt. Wie bereits im vergangenen Jahr war das dänische Hildegard-Ensemble aus Kopenhagen in der Klosterkirche zu Gast um Gesänge der Heiligen Hildegard von Bingen und der Hl. Birgitta von Schweden vorzutragen.

Dabei wurde hörbar und spürbar, was Hildegard einmal schrieb: "„Der Leib muss seine Stimme in Einklang mit der Seele bringen, um sich zum Lobpreis Gottes zu erheben.“

Das dänische wurde 1997 gegründet mit dem Gedanken, das 900. Jubiläum der hl. Hildegard zu feiern. Inzwischen haben wir uns auf die Erarbeitung und den Vortrag der mittelalterlichen Kirchenmusik spezialisiert. Am kommenden Sonntag wird die Hl. Hildegard von Bingen in Rom zur Kirchenlehrerin erhoben und das Dänische Hildegard Ensemble ist eingeladen, auch zu diesem Anlass auf dem Petersplatz zu singen.

12. Generalkapitel der Missionsschwestern vom Kostbaren Blut beendet

Heute, am 17.07.2012 hat Sr. Ingeborg Müller cps- Generaloberin der Missionsschwestern vom Kostbaren Blut-  im Rahmen der Vesper das 12. Generalkapitel offiziell beendet. Sie sagte in ihrer Ansprache an die Kapitularinnen: "Während dieses Generalkapitels sind wir als Kongregatrion zusammengewachsen und haben begonnen, Grenzen zu überschreiten und die Dinge in einem grösseren Kontext zu sehen. Sie haben ein neues Leitungsteam gewählt, das mit Ihnen gemeinsam in die Zukunft gehen wird, in Gottes Zukunft und in die Zukunft unserer Kongregation. Wir  verpflichten uns daher neu, (...), unseren missionarischen Auftrag als CPS gemeinsam zu leben zur Ehre Gottes".

Zuvor hatten alle Kapitularinnen in persönlichen Worten ihre Bereitschaft erneuert, sich in den Dienst der Kongregation zu stellen und sich mit Ihrer Unterschrift unter das Schlussprotokoll verpflichtet, die Beschlüsse des Kapitels mitzutragen.

Ausflug in das Nairobi Giraffencentre

 

Wer möchte das nicht? Einmal einer Giraffe ganz nah zu sein? Für einige Delegatinnen unseres Generalkapitels wurde dieser Wunsch heute Wirklichkeit. Es gab die Möglichkeit, ean einem Ausflug zum Giraffencentrum teilzunehmen. Mehr Informationen und Bilder dazu gibt es hier.

Neue Generalleitung gewählt

V.l.n.r. Sr. Julian Mujuru, Sr. Gisela Frerich, Sr. Ingeborg Müller, Sr. Thecla Ndegwa und Sr. Marguerite Uy
V.l.n.r. Sr. Julian Mujuru, Sr. Gisela Frerich, Sr. Ingeborg Müller, Sr. Thecla Ndegwa und Sr. Marguerite Uy

Das 12. ordentliche Generalkapitel der Missionsschwestern vom Kostbaren Blut, das derzeit in Nairobi, Kenia versammelt ist, hat heute eine neue Generalleitung gewahlt. 

Sr. Ingeborg Mueller (Deutschland) wurde als Generaloberin wiedergewaehlt,

Sr. Julian Mujuru (Zimbabwe) wurde als erste Assistentin und stellv. Generaloberin,

Sr. Gisela Frerich (Deutschland)

Sr. Thecla Ndegwa (Ostafrika) und

Sr. Marguerite Uy (Kanada)

als Generalraetinnen gewaehlt.

 

Herzlichen Glueckwunsch und Gottes Segen!

12. Generalkapitel der Missionsschwestern vom Kostbaren Blut eröffnet

18. Juni 2012

 

Unter dem Motto „Ihr seid meine Zeugen in der Kraft des Heiligen Geistes“ wurde heute das 12. Generalkapitel der Kongregation der Missionsschwestern vom Kostbaren Blut durch Generaloberin Sr. Ingeborg Müller CPS feierlich eröffnet.

Vorausgegangen war die Eröffnungsmesse, der Kardinal John Njue aus der Erzdioezese Nairobi vorstand. Kardinal Njue ging in seiner lebendigen Predigt auf das Dokument „Lumen Gentium“ (Die Kirche in der Welt von heute),ein, in dem das II. Vatikanischen Konzil dazu auffordert, die Zeichen der Zeit zu erkennen.

Er forderte die Kapitularinnen dazu auf, ein besonderes Augenmerk auf die Bereiche

 

- Säkularisierung

- Materialismus

- Moral

- Ordensausbildung

 

zu richten.

 

Im Anschluss an die Eucharistiefeier zogen die 42 Kapitularinnen in den Kapitelssaal ein, wo die Kapitelskerze entzündet wurde und Sr. Ingeborg Müller alle Kapitularinnen einzeln namentlich aufrief.

 

In ihrem Eröffnungsvortrag betonte sie, dass Christus in unserer Zeit mehr denn je Zeugen braucht und wir dazu berufen sind, diese Zeugen zu sein. Dabei sei wichtig, dass das Zeugnis-geben nicht nur durch Worte und Predigten geschieht, sondern durch unser ganzes Sein; denn unser Zeugnis gründet letztlich in unserer Beziehung zu Christus. In Bezug auf unsere Teilnahme am Generalkapitel sagte sie weiter: „Wenn Sie sich also fragen: ‚Wie bin ich nur hierhin gekommen?‘ dann denken Sie an die Worte Jesu: ‚Ich bin immer bei euch und ich sende euch meinen Hl. Geist.‘ Wir sind seine Zeugen, aber Gott sei Dank sind wir nicht allein. Und so – im Vertrauen und im Glauben, dass der Geist Gottes hier bei uns ist, erkläre ich dieses 12. Generalkapitel für eröffnet.“

 

Treffen der AG Berufungspastoral

Am Pfingstwochenende hat sich die AG Berufungspastoral in Neuenbeken getroffen, um weitere Angebote und Wochenende zum Thema "Berufung" zu planen. Dabei sind auch einige Bilder entstanden - zu sehen in unserer Bildergalerie.

 

Für Frauen, die sich für unsere Ordensgemeinschaft interessieren, besteht die Möglichkeit, für ein Wochenende zu uns zu kommen und sich unser Kloster näher anzuschauen.

Weitere Angebote werden in Kürze hier bekannt gegeben!

Internationales Treffen der jüngeren Schwestern der deutschen Provinz

v.l.n.r.: Sr. Kitonyi, Sr. Anna Mirijam, Sr. Maria Georg, Sr. Bettina, Sr. Vimbai, Sr. Jacoba Maria, Sr. Angela und Sr. Mary Grace
v.l.n.r.: Sr. Kitonyi, Sr. Anna Mirijam, Sr. Maria Georg, Sr. Bettina, Sr. Vimbai, Sr. Jacoba Maria, Sr. Angela und Sr. Mary Grace

Unter dem Thema "Das Paschamysterium im Alltag leben" trafen sich am vergangenen Wochenende die Schwestern "unter 50 Jahren" der deutschen Provinz im Provinzhaus Neuenbeken, um sich über ein zentrales Thema unserer Spiritualität auszutauschen.

Dazu gehören Schwestern aus Kenia, Tanzania, Zimbabwe, Niederlande, Österreich und Deutschland. Beim nächsten Treffen, das im November stattfinden wird, werden auch noch zwei mosambikanische Schwestern aus Portugal mit von der Partie sein.

49. Weltgebetstag um geistliche Berufungen -

"Vor allem aber die Eucharistie möge der „lebenswichtige Mittelpunkt“ eines jeden Berufungsweges sein: Hier berührt uns die Liebe Gottes im Opfer Christi, dem vollkommenen Ausdruck der Liebe, und hier lernen wir immer wieder, nach dem „hohen Maß“ der Liebe Gottes zu leben. Wort Gottes, Gebet und Eucharistie sind der kostbare Schatz, um die Schönheit eines ganz für das Reich Gottes hingegebenen Lebens zu verstehen."

 

Am 29. April, dem 4. Sonntag der Osterzeit feiern wir den Weltgebetstag um geistliche Berufungen. Zur Vorbereitung auf diesen Tag hier die diesjährige Botschaft des Papstes im Wortlaut.

Botschaft des Papstes zum 49. Weltgebettag um geistliche Berufungen
Weltgebetstag geistl. Berufe 2012.pdf
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Am 19.01.2012 nahm Gott unsere Mitschwester
Schwester M. Manuela Randerath
* 04.07.1933

nach schwerer Krankheit auf in seinen ewigen Frieden.

 

Sr. Nancy Iampietro, die Sr. Manuela 1997 als Generaloberin ablöste, schreibt folgendes, und wir möchten mit ihren Worten auch unseren Dank ausdrücken:

 

Sr. Manuela

Wir sind gesegnet durch Dein Leben unter uns.

Wir bitten jetzt um Deine Fürsprache für uns.

Du hast uns durch bewegte Zeiten

über die Schwelle neuer Anforderungen geführt

durch Deinen mutigen, gerechten Leitungsstil.

Unser Charisma, unsere Spiritualität und gemeinsame Mission

wurden durch Dich bereichert.

Heute komme ich zum Herrn

voll Dankbarkeit für Deine Weisheit,

Deine Führung und deine Treue.

Ich stehe vor ihm

mit einem Herzen

voll Liebe und Trauer.

Nachruf Sr. Manuela.doc
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Provinzkapitel 2012

Abschluss

Montag, 09.01.2012

 

Heute ging mit dem gemeinsamen Mittagessen das Provinzkapitel im Missionshaus Neuenbeken zuende.

Unter dem Thema "Unsere Mission ist Gottes Reich - und das hat keine Grenzen, haben insgesamt 22 Kapitularinnen eine Woche lang mit dem Moderator, Herrn W. Hohmann über wichtige und aktuelle Themen unseres CPS- Ordenslebens und unseres Missionsauftrages in heutiger Zeit diskutiert.

Sr. Ingeborg Müller, Generaloberin der Missionsschwestern vom Kostbaren Blut war angereist, um am Kapitel teilzunehmen.

 

 

Provinzkapitel 2012 "Unsere Missions ist Gottes Reich, und das hat keine Grenzen"

"Unsere Mission ist Gottes Reich - und das hat keine Grenzen" (Abt Franz Pfanner).

Unter diesem Thema steht das Provinzkapitel der Missionsschwestern vom Kostbaren Blut, das vom 3.-9. Januar 2012 im Missionshaus Neuenbeken stattfindet.

22 Schwestern werden in diesen Tagen über die Situation und die Zukunft der deutschen Provinz, zu der auch die Häuser in Dänemark und Portugal gehören diskutieren und beraten.

Ein Provinzkapitel findet in der Regel alle 4 Jahre statt und dient u.a. auch der Vorbereitung auf das Generalkapitel, das im Juni/Juli 2012 in Nairobi/Kenia tagen wird. Sie sind eingeladen, unsere Beratungen in diesen Tagen mit Ihrem Gebet zu unterstützen und zu begleiten.

Treffen aller CPS-Ausbildungsleiterinnen in Neuenbeken

Vom 23.10.-19.11.2011 treffen sich in Neuenbeken die Ausbildungsleiterinnen - also z.B. Noviziats- und Postulatsleiterinnen - unserer Kongregation. Insgesamt sind 23 Schwestern aus Südafrika, Mosambik, Simbabwe, Ostafrika, Amerika, Korea, Niederlande, Österreich, Deutschland und Italien zu Gast im Missionshaus.

Bei dem Ausbildungskurs geht es u.a. darum, wie man junge Frauen als Missionsschwestern vom Kostbaren Blut ausbildet. Dazu gehören z.B. die Ordensgeschichte, die CPS-Spiritualität, die Fragen nach der Organisation von internationalen Gemeinschaften, usw.

Die Bilder sind während der Eröffnungsmesse entstanden, diePater Michael Mass (CMM) zelebrierte.

Sonntag der Weltmission 2011

Am 23. Oktober 2011 feierte das katholische Hilfswerk "missio" den Sonntag der Weltmission, die große, weltweite Solidaritätsaktion der Katholischen Kirche mit den Menschen in Afrika, Asien und Ozeanien. In diesem Jahr stand der Senegal im Fokus. Aus diesem Anlass fand auch in Maria Veen ein Gottesdienst statt, den Sr. Kitonyi CPS mitgestaltete. Sie schreibt:

Der Weltmissionssonntag ist immer für mich eine Gelegenheit nicht nur über meine Berufung und Tätigkeit als Missionsschwester, sondern auch eine Chance den Blick auf die allgemeine Sendung aller Christen zu richten. Die Kirche lädt uns zur neuen Entfachung der Glaubensbegeisterung und gegenseitigen Ermutigung zum christlichen Leben.

Unter dem Motto des diesjährigen Weltmissionssonntags: „Macht euch auf und bringt Frucht“ haben wir in Maria Veen der Christen in Senegal gedacht. Die SchülerInnen des Gymnasiums und die Theatermäuse gestalteten mit Musik und Tanz die Vorabendmesse in der Kirche St. Marien. Der Freundeskreis der Missionare von Mariannhill gestaltete und trug zum Gelingen der Eucharistiefeier bei. Pater Christoph Beesten CMM ermunterte die Christen ihren Glauben lebendig zu halten.

Das Gotteshaus erschallte mit Lobgesang als die Kinder zum Schluss ein Danklied in Kiswahili: „Twasema Asante, ewe Mungu wangu!“, Wir sagen; Danke!, sangen. Unser Dank sei dir, o Gott geweiht. Du bist der Anfang und das Ende, unsere Zuflucht und der EINZIGE WAHRE GOTT!

An dieser Stelle bedanke ich mich bei den Kindern für Interesse, Motivation, Zeit und Hingabe, der Gemeinschaft in Maria Veen und dem Freundeskreis für die Unterstützung. Möge Gott euch reichlich segnen!

                                      

                                                                                        Von Sr. Kitonyi CPS

 

 Weitere Videos kann man hier sehen: Zur Gabenbereitung und Danklied

 

Papst Benedikt der XVI. hat ausserdem eine Botschaft zum Weltmissionssonntag verlesen. Sie kann hier im Wortlaut eingesehen werden.

Die Kraft der Worte

Hier ein kleines Video, das zum Nachdenken anregen kann über die Kraft des Wortes. Sehr empfehlenswert!!
 
 
 
 
Am 9. Oktober 2011 nahm Gott unsere Mitschwester
Schwester Maria-Irmgard Leeb CPS
* 01.02.1929
nach langer Krankheit zu sich in sein Reich des Friedens.

Sr. Maria Irmgard hat als Prokuratorin der Deutschen Provinz unserer Kongregation 36 Jahre lang gearbeitet. Ihr Tod ist für uns ein grosser Verlust, denn Sr. Maria Irmard hatte eine hohe Fachkompetenz in alle ökonomischen und praktischen Anliegen. Insbesondere beim Bau unserer verschiedenen Einrichtungen konnten wir immer auf ihr grosses Wissen zurückgreifen. Sr. Maria Irmgard hinterlässt eine Lücke in unserer Gemeinschaft, zumal sie auch durch ihre frohe Art und ihre Unterstützung für uns junge Schwestern immer ansprechbar war.

Auch an dieser Stelle möchten wir ihr Dank sagen für ihr Da-sein und Mit-sein, für ihre Liebe zur Kongregation und ihren langen und intensiven Einsatz. Möge Gott sie nun in Seinem Frieden ausruhen lassen und ihr all ihr Tun und Sein in Liebe vergelten.

Einer der Lieblingsverse von Sr. Maria Irmgard stammt aus dem Buch Neheima, Kapitel 8, Vers 10: "Die Freude am Herrn ist meine Stärke". Möge diese Freude nun ganz in Erfüllung gehen.

Nachruf Sr. Maria Irmgard
Nachruf Sr.Maria Irmgard[1].docx
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Dank der Generaloberin an Sr. Maria Irmgard
Dank Sr. Maria Irmgard[1].docx
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25 Jahre CPS in Südkorea

Seit 25 Jahren sind CPS Schwestern in Südkorea tätig. Am 1. Oktober konnte die Provinz ihr 25-jähriges Bestehen feiern.

Aus diesem Anlass waren Gäste aus nah und fern eingeladen. Auch sr. Dominica Maria Wieser, die in unserer Gemeinschaft in Dänemark lebt und für einige Jahre in Korea stationiert war, ist zum Feiern an ihre alte Wirkungsstätte zurückgekehrt.

Die ersten Jahre standen ganz unter dem Zeichen der Aufbauarbeit, der Arbeit mit Behinderten, der Familien- und Berufungspastoral.

 

Heute arbeiten die Schwestern auch in zwei Pfarreien in Cheongju und engagieren sich bei der Integration von Ausländern, die mit Koreanern verheiratet sind. Sr. Anastasia arbeitet mit einer oekomenischen Gruppe, die in Aethiopien den jungen Maedchen helfen will, die, aus finanziellen Gruenden, frühzeitig zur Heirat gezwungen werden und in der Shillimsa Dong Pfarre in Seoul.

 

NEUER BLOG Debatte

Zur Zeit wird in der deutschen Kirche viel über Reformen gesprochen. Der Papstbesuch in Deutschland und auch die Herbstvollversammlung der deutschen Bischofskonferenz haben das Thema Reform neu entfacht. Wir wollen hier die Möglichkeit geben, dieses Thema zu diskuttieren - mit dem Blog "Debatte".

Wir machen heute den Anfang mit einem Artikel, der schon vor längerer Zeit auf der Internetseite kath.net erschienen ist. Er trägt die Überschrift: "Junge Ordensleute sind traditioneller". Stimmt das eigentlich? Was meint Ihr? Ich freue mich über Beiträge und eine spannende Diskussion. Hier gehts zum BLOG

Der Papst in Deutschland

Papst Benedikt XVI. hat sein Heimatland Deutschland besucht. Berlin, Erfurt, Etzelsbach und Freiburg standen auf seinem Besuchsprogramm.

Nach Abschluss der Vollversammlung der nordischen Bischofskonferenz in Paderborn (siehe unten) fuhr ich mit dem Bischof von Kopenhagen - Czeslaw Kozon - weiter nach Berlin, Etzelsbach und Erfurt.

 

Sr. Anna Mirijam cps auf der Suche nach dem Bischof von Kopenhagen
Sr. Anna Mirijam cps auf der Suche nach dem Bischof von Kopenhagen

Besonders beeindruckend war für mich die Marienvesper in Etzelsbach im Eichsfeld. Hier haben Menschen an ihrem Glauben festgehalten, obwohl sie Jahrzehntelang dafür harte Repressalien ertragen mussten. Die Atmosphäre auf den Feldern rund um die Wallfahrtskapelle war von Stille und Gebet geprägt. Es gab kaum und nur verhaltene "Benedetto" Rufe, die über den Platz schallten. Die Menschen waren dankbar und bewegt, dass Papst Benedikt durch seinen Besuch ihre Mühe, ihre Treue und ihr Durchhalten in schwierigen Zeiten anerkannt hat. Eine Frau sagte mir: "Mir sind die Tränen gekommen als er sagte: Ich danke den den Eltern, die in den schwierigen Zeiten den Glauben an ihre Kinder weitergegeben haben."

Ich selbst glaube, dass diese Vesper in Etzelsbach auch für Papst Benedikt selbst zu den schönsten Erinnerungen an seine Deutschlandreise zählen wird, denn hier ist genau das geschehn, was er immer möchte: Der Blick richtete sich von seiner Person weg auf Jesus Christus.

Bischöfe der nordischen Bischofskonferenz zu Gast im Missionshaus

v.l.n.r. Bischof Bürcher (Reykjavik), Bischof Eidsvig (Oslo), Bischof Arborelius (Stockholm), Bischof Schwenzer (Altbischof Oslo u. Trondheim), Bischof Kozon (Kopenhagen), Bischof Sippo (Helsinki), Bischof Grgic (Tromsø)
v.l.n.r. Bischof Bürcher (Reykjavik), Bischof Eidsvig (Oslo), Bischof Arborelius (Stockholm), Bischof Schwenzer (Altbischof Oslo u. Trondheim), Bischof Kozon (Kopenhagen), Bischof Sippo (Helsinki), Bischof Grgic (Tromsø)

Am Dienstag, d. 20. September waren die nordischen Bischöfe aus Schweden, Finnland, Dänemark, Norwegen und Island zu Gast im Missionshaus Neuenbeken. Im Rahmen ihrer Vollversammlung, die sie auf Einladung des Erzbischofs Hans Josef Becker in Paderborn abgehalten haben, feierten sie die Abendmesse in Neuenbeken und trafen sich noch mit den Schwestern zu einem gemütlichen Beisammensein.  Die kirchliche Situation in Skandinavien ist geprägt duch eine grosse Diaspora. Hier leben 0,2 bis 3 % Katholiken - verstreut über weite Entfernungen. Der Bischof von Tromsø in Nord-Norwegen, zu dessen Bistum auch Spitzbergen gehört und das nördlichste Bistum der Welt ist, berichtet, dass die Pfarrei, die der Bischofskirche am nächsten liegt, bereits 260km entfernt liegt. Viele Gemeindebesuche müssen per Flugzeug geschehen.

Ein weiters Merkmal der Kirche im Norden ist ihre Internationalität. Es ist nicht unüblich, dass in einer Gemeinde bis zu über 100 Nationalitäten vertreten sind. Man kann also wirklich sagen, dass in der  Kirche im Norden - obwohl sie zahlenmässig  sehr klein ist - die Weltkirche erfahrbar wird.

 

Die Situation der katholischen Kirche in Skandinavien
PM Herbstvollversammlung Nordische Bisch
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Papst Benedikt an die jungen Ordensfrauen

Das Zeugnis der Ordensfrauen im Zeitalter der Gottesfinsternis

 

Benedikt XVI. an die jungen Ordensfrauen im Patio de los Reyes de El Escorial: Eure Radikalität besiegt die Mittelmäßigkeit der Welt. Von Armin Schwibach

Rom (kath.net) Bei seiner Begegnung mit 1.664 Ordensfrauen im Patio de los Reyes de El Escorial ermunterte Papst Benedikt am heutigen Vormittag alle rund 730.000 Ordensfrauen der katholischen Kirche, gerade in einer Welt, in der sich viele Menschen zunehmend von Gott entfernen, „lebendige Exegese“ zu sein und die verwandelnde Kraft der Liebe Christi mit ihrem Leben zu zeigen.

Botschaft von Papst Benedikt an die jungen Ordensfrauen
Hier der volle Wortlaut der Botschaft
Papst Benedikt an die Ordensfrauen.pdf
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Papst Benedikt über den Wert der Stille

Während der kurzen Katechese zur heutigen Generalaudienz, die im Innenhof des Apostolischen Palastes von Castel Gandolfo stattfand, erinnerte Papst Benedikt XVI. an den Wert der Stille und an die Bedeutung der Klöster, „Oasen des Geistes“.

Hier die Katechese im Wortlaut.

                   Berufung

 

Einer ruft

                         leise

aber Er ruft

                   warum?

                             - egal

Er ruft

                         leise

aber immer, immer wieder

 

nicht laut

        nicht befehlend

              nicht herrisch

 

            sondern

 

ganz leis

        ganz zärtlich

               ganz behutsam

 

Einer ruft

                      und wartet -

           wartet auf Antwort

                  .... geduldig ....

aber rufend ...

                     immer ....

                    ... immer wieder...

 

Sr. Anna Mirijam cps

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